Zwei E-Bikes, fast gleicher Preis – aber völlig unterschiedliche Fahrräder. Genau das ist das Problem vieler Käufer, die zwischen dem LANKELEISI MX600 Pro und dem RX600 Pro schwanken.
Der MX600 Pro ist ein Hardtail mit 27,5-Zoll-Reifen, gebaut für Alltag, Pendeln und leichtes Gelände. Der RX600 Pro dagegen kommt mit Vollfederung, 29-Zoll-Continental-Reifen, 200 kg Zuladung und einem umschaltbaren Doppelsensorsystem – gedacht für rauere Wege und höhere Komfortansprüche. Beide laufen mit demselben 48-V-20-Ah-Samsung-Akku und schaffen im Schnitt 120 bis 150 km Reichweite mit Unterstützung.
Wer hier das falsche Modell kauft, bereut es. Dieser Vergleich zeigt klar, welches Modell für welchen Fahrertyp wirklich passt – ohne Marketingsprache, nur mit dem, was beim Fahren wirklich zählt.

Schnellvergleich: Die wichtigsten Unterschiede auf einen Blick
Bevor es in die Details geht – hier die entscheidenden Unterschiede auf einen Blick. Wer keine Zeit für langen Text hat, findet hier bereits eine klare Orientierung.
| Merkmal | MX600 Pro | RX600 Pro |
|---|---|---|
| Rahmen | Hardtail (Alu 6061) | Vollfederung, Viergelenk (Alu 6061) |
| Laufradgröße | 27,5 Zoll | 29 Zoll |
| Reifen | MAXXIS 27,5 × 2,4 | Continental 29 × 2,3 |
| Motor | 250W, Peak 650W, 45 Nm | 250W, Peak 650W, 65 Nm |
| Sensoren | Drehmomentsensor | Drehmoment + Trittfrequenz (umschaltbar) |
| Schaltung | Shimano 7-Gang | Shimano 8-Gang |
| Bremsen | DYISLAND Hydraulik | ZOOM HB875 Hydraulik, 2-Kolben |
| Max. Zuladung | 150 kg | 200 kg |
| Gewicht | 30,5 kg | 28,5–28,8 kg |
| Akku | 48V 20Ah Samsung (960 Wh) | 48V 20Ah Samsung (960 Wh) |
| Reichweite (unterstützt) | 120–150 km | 120–150 km |
| Preis | ca. 1.799 € | ca. 1.799 € |
Das Interessante: Der RX600 Pro ist trotz Vollfederung leichter als der MX600 Pro – und trägt gleichzeitig 50 kg mehr. Gleicher Preis, aber klar andere Prioritäten. Welches davon besser passt, hängt allein vom eigenen Fahrstil ab.
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LANKELEISI MX600 Pro im Überblick
Der MX600 Pro ist kein reinrassiges Mountainbike – und das ist auch gar nicht sein Anspruch. Er wurde für Menschen gebaut, die täglich pendeln, gelegentlich Schotterwege nehmen und dabei ein zuverlässiges, unkompliziertes E-Bike wollen.
Der Rahmen aus 6061-Aluminium ist als Hardtail ausgeführt. Vorne federt eine abschließbare Öldruckgabel ab, hinten gibt es keine Federung. Auf asphaltierten Straßen und gut befestigten Wegen macht das kaum einen Unterschied – auf grobem Untergrund merkt man es jedoch deutlich. Die 27,5 × 2,4 Zoll MAXXIS-Reifen geben dem Bike eine agile, direkte Lenkcharakteristik, die im Stadtverkehr klar von Vorteil ist.
Angetrieben wird der MX600 Pro von einem 250-W-Hinterradmotor mit einem Spitzenwert von 650 W und einem Drehmoment von 45 Nm. Der Drehmomentsensor sorgt dafür, dass die Motorunterstützung natürlich und proportional zum eigenen Tritt reagiert – kein abruptes Anspringen, kein ruckartiges Abschalten. Die Shimano 7-Gang-Schaltung reicht für den Alltag völlig aus.

Der integrierte 48-V-20-Ah-Samsung-Akku (960 Wh) ist gut gegen Spritzwasser geschützt (IP54). Mit Unterstützung sind 120 bis 150 km drin – das reicht für mehrere Pendeltage ohne Nachladen.
Maximale Zuladung: 150 kg. Gesamtgewicht: 30,5 kg. Wer ein schlichtes, alltagstaugliches E-Bike ohne viel Schnickschnack sucht, wird hier fündig.
- Rahmen: 6061-Aluminium Hardtail
- Motor: 250W Hinterrad, Peak 650W, 45 Nm
- Akku: 48V 20Ah Samsung (960 Wh), IP54
- Reifen: MAXXIS 27,5 × 2,4 Zoll
- Schaltung: Shimano 7-Gang
- Bremsen: DYISLAND Hydraulikscheibenbremsen
- Reichweite: bis zu 150 km (mit Unterstützung)
- Zuladung: max. 150 kg
- Gewicht: 30,5 kg
- Preis: ca. 1.799 €
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LANKELEISI RX600 Pro im Überblick
Der RX600 Pro spielt in einer anderen Liga – zumindest, was Komfort, Geländetauglichkeit und Traglast angeht. Wer öfter auf unbefestigten Wegen unterwegs ist, viel Gepäck dabei hat oder einfach mehr Federungskomfort erwartet, merkt den Unterschied sofort.
Das Herzstück ist der Viergelenk-Vollgefederungsrahmen aus 6061-Aluminium. Vorne übernimmt eine Öldruckgabel mit 120 mm Federweg die Arbeit, hinten sorgt ein DNM-Luftdruckstoßdämpfer für zusätzliche Absorption. Auf Schotter, Wurzeln oder holprigem Stadtpflaster bleibt das Bike ruhig und kontrolliert – ein spürbarer Vorteil gegenüber dem MX600 Pro.
Die 29 × 2,3 Zoll Continental-Reifen rollen stabiler über Hindernisse, bieten mehr Traktion im Gelände und vermitteln auf langen Strecken ein deutlich entspannteres Fahrgefühl. Dazu kommen ein Shimano 8-Gang-Antrieb und die ZOOM HB875 Zweikolben-Hydraulikbremsen – beides eine Stufe über dem MX600 Pro.

Was den RX600 Pro technisch besonders macht: das umschaltbare Doppelsensorsystem. Drehmomentsensor und Trittfrequenzsensor lassen sich je nach Fahrsituation kombinieren – das ergibt eine präzisere, anpassungsfähigere Motorunterstützung mit 65 Nm Drehmoment.
Gewicht: 28,5 bis 28,8 kg. Maximale Zuladung: beeindruckende 200 kg. Der gleiche 48-V-20-Ah-Samsung-Akku wie im MX600 Pro sorgt für 120 bis 150 km Reichweite mit Unterstützung. Für alle, die mehr vom Weg verlangen, ist der RX600 Pro die logische Wahl.
- Rahmen: 6061-Aluminium Viergelenk-Vollfederung
- Motor: 250W Hinterrad, Peak 650W, 65 Nm
- Akku: 48V 20Ah Samsung (960 Wh), IP54
- Reifen: Continental 29 × 2,3 Zoll
- Schaltung: Shimano 8-Gang
- Bremsen: ZOOM HB875 Zweikolben-Hydraulik
- Federung: 120 mm Gabel + DNM Luftdruckstoßdämpfer hinten
- Sensoren: Drehmoment + Trittfrequenz (umschaltbar)
- Reichweite: bis zu 150 km (mit Unterstützung)
- Zuladung: max. 200 kg
- Gewicht: 28,5–28,8 kg
- Preis: ca. 1.799 €
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MX600 Pro vs RX600 Pro im direkten Vergleich
Rahmen und Federung
Der Rahmen entscheidet mehr als jede andere Komponente darüber, wie sich ein E-Bike im Alltag anfühlt. Hier trennen sich die Wege der beiden Modelle klar.
Der MX600 Pro hat einen Hardtail-Rahmen. Die abschließbare Vorderradgabel federt Stöße von vorne ab – aber was von hinten kommt, geht direkt in den Körper. Auf glatten Straßen kein Problem. Auf Kopfsteinpflaster, Schotter oder langen Schlechtwegpassagen wird es spürbar unangenehm.
Der RX600 Pro löst genau dieses Problem. Der Viergelenk-Vollgefederungsrahmen kombiniert eine 120-mm-Öldruckgabel vorne mit einem DNM-Luftdruckstoßdämpfer hinten. Das Ergebnis: deutlich weniger Vibration, bessere Kontrolle im Gelände und ein entspannterer Rücken nach langen Touren.
Wer hauptsächlich auf asphaltierten Wegen fährt, braucht die Vollfederung nicht zwingend. Wer aber regelmäßig auf unebenen Strecken unterwegs ist oder einfach mehr Komfort erwartet, wird mit dem RX600 Pro die richtige Entscheidung treffen.
Motor, Sensoren und Fahrgefühl
Auf dem Papier klingt es fast identisch: Beide Modelle laufen mit einem 250-W-Hinterradmotor, beide erreichen einen Spitzenwert von 650 W. Der Unterschied liegt nicht in der Zahl – sondern darin, wie sich die Unterstützung beim Fahren anfühlt.
Der MX600 Pro arbeitet mit einem Drehmomentsensor und liefert 45 Nm. Die Motorunterstützung reagiert proportional auf den eigenen Tritt – natürlich, vorhersehbar, alltagstauglich. Für Pendler und Gelegenheitsfahrer ist das mehr als ausreichend.
Der RX600 Pro geht einen Schritt weiter. Mit 65 Nm Drehmoment und einem umschaltbaren Doppelsensorsystem – Drehmomentsensor und Trittfrequenzsensor kombinierbar – passt sich die Motorunterstützung flexibler an unterschiedliche Fahrsituationen an. Bergauf reagiert das System direkter, auf flachen Strecken lässt es sich feiner dosieren.
Wer einfach von A nach B kommen will, fährt mit dem MX600 Pro gut. Wer mehr Kontrolle über die Motorcharakteristik will und öfter wechselnde Streckenbedingungen hat, bekommt mit dem RX600 Pro das präzisere Werkzeug.

Reifen, Laufräder und Kontrolle
27,5 oder 29 Zoll – das klingt nach einer kleinen Zahl, macht aber auf dem Weg einen spürbaren Unterschied.
Der MX600 Pro rollt auf 27,5 × 2,4 Zoll MAXXIS-Reifen. Das kleinere Laufrad reagiert agiler, lässt sich leichter manövrieren und ist im Stadtverkehr klar im Vorteil. Enge Kurven, spontane Richtungswechsel, Fahrradwege – hier fühlt sich das Bike leicht und direkt an.
Der RX600 Pro setzt auf 29 × 2,3 Zoll Continental-Reifen. Größere Laufräder überrollen Hindernisse ruhiger, bieten mehr Traktion auf losem Untergrund und stabilisieren das Fahrverhalten bei höheren Geschwindigkeiten. Auf langen Strecken und im Gelände zahlt sich das spürbar aus.
Kurz gesagt: 27,5 Zoll für Wendigkeit im Alltag, 29 Zoll für Stabilität und Kontrolle auf wechselndem Terrain.
Gewicht, Zuladung und Alltagstauglichkeit
Hier versteckt sich eine der überraschendsten Erkenntnisse dieses Vergleichs – und sie widerspricht der Intuition.
Der MX600 Pro ist ein Hardtail, also das technisch schlichtere Modell. Trotzdem bringt er 30,5 kg auf die Waage und trägt maximal 150 kg. Der RX600 Pro dagegen hat eine vollständige Federungsanlage, wiegt aber nur 28,5 bis 28,8 kg – und schafft gleichzeitig eine maximale Zuladung von 200 kg.
Das bedeutet: Wer körperlich schwerer gebaut ist, viel Gepäck mitnimmt oder einfach auf der sicheren Seite bleiben will, ist mit dem RX600 Pro besser aufgestellt. Für durchschnittliche Fahrer mit normalem Gepäck reicht der MX600 Pro problemlos aus. Sobald die Zuladung aber zum Thema wird, gibt es keine Diskussion: Der RX600 Pro gewinnt klar.
Ausstattung und Schaltung
Beide Bikes sind solide ausgestattet – aber die Unterschiede zeigen, in welche Richtung jedes Modell denkt.
Der MX600 Pro kommt mit Shimano 7-Gang-Schaltung, DYISLAND-Hydraulikbremsen und einem integrierten LED-Frontlicht. Dazu gibt es einen hinteren Gepäckträger – praktisch für den Alltag, fürs Pendeln, für den Einkauf. Ein Bike, das mitdenkt.
Der RX600 Pro setzt auf Shimano 8-Gang-Schaltung und ZOOM HB875 Zweikolben-Hydraulikbremsen – eine Stufe präziser und bisskräftiger als beim MX600 Pro. Statt Gepäckträger gibt es ein schnell verstellbares Sattelstützen-System per Lenkerknopf – typisch für ein sportlich ausgelegtes Bike.
Das Muster bleibt konsistent: MX600 Pro denkt in Richtung Alltag und Praxistauglichkeit, RX600 Pro in Richtung Fahrdynamik und Geländeeinsatz.

Akku, Reichweite und Ladezeit
Bei Akku und Reichweite gibt es nichts zu diskutieren – beide Modelle sind identisch aufgestellt.
Sowohl der MX600 Pro als auch der RX600 Pro laufen mit einem 48-V-20-Ah-Samsung-21700-Akku mit 960 Wh Kapazität. Rein elektrisch sind etwa 60 bis 70 km drin, mit Pedalunterstützung steigt die Reichweite auf 120 bis 150 km. Geladen wird mit einem 48-V-3-A-Schnellladegerät – nach 6 bis 7 Stunden ist der Akku wieder voll.
Dieser Punkt ist ein Gleichstand – und das ist durchaus positiv. Beide Bikes liefern praxistaugliche Reichweiten für mehrere Pendeltage oder ausgedehnte Wochenendtouren, ohne dass man täglich ans Ladekabel muss.
Welches Modell passt zu welchem Fahrertyp?
Parameter vergleichen ist das eine – aber am Ende kauft niemand ein Datenblatt. Die entscheidende Frage ist immer: Passt dieses Bike zu meinem Alltag?
🏙 Für Pendler und den täglichen Stadtverkehr
Wer morgens zur Arbeit fährt, nachmittags Besorgungen macht und abends das Bike in den Keller stellt, braucht kein Fully. Der MX600 Pro ist genau dafür gemacht: leicht zu handhaben, mit Gepäckträger, agilen 27,5-Zoll-Reifen und einer Schaltung, die keine Experimente erfordert. Alltagstauglich ohne Kompromisse.
✔ Empfehlung: LANKELEISI MX600 Pro
🛤 Für Komfort auf schlechten Wegen
Kopfsteinpflaster, Schotterpisten, holprige Feldwege – wer damit regelmäßig konfrontiert ist, wird den Unterschied der Vollfederung des RX600 Pro nach der ersten Ausfahrt verstehen. Der DNM-Luftdruckstoßdämpfer hinten und die 120-mm-Gabel vorne schlucken, was der MX600 Pro direkt weitergibt. Rücken, Handgelenke und Konzentration danken es.
✔ Empfehlung: LANKELEISI RX600 Pro
⚖ Für Fahrer mit höherem Körpergewicht oder viel Gepäck
200 kg maximale Zuladung beim RX600 Pro – das ist kein Marketing, das ist ein technischer Vorteil. Wer selbst über 90 kg wiegt, zusätzlich Gepäck transportiert oder einfach auf der sicheren Seite bleiben will, sollte hier nicht am falschen Ende sparen.
✔ Empfehlung: LANKELEISI RX600 Pro
⛰ Für sportlich orientierte Fahrer und Gelände-Enthusiasten
29-Zoll-Continental-Reifen, 8-Gang-Shimano, Doppelsensorsystem mit 65 Nm – der RX600 Pro ist das sportlichere, vielseitigere Bike. Wer Trails erkundet, Höhenmeter sammelt oder einfach mehr vom Weg verlangt, bekommt hier das passendere Werkzeug.
✔ Empfehlung: LANKELEISI RX600 Pro
Kurz zusammengefasst: MX600 Pro für unkomplizierten Alltag und Pendeln. RX600 Pro für alle, die mehr Komfort, mehr Gelände und mehr Reserven brauchen.
Preis, Garantie und Kaufhinweise
Beide Modelle kosten offiziell ca. 1.799 € – kein Preisunterschied, keine versteckte Hierarchie. Die Entscheidung fällt also rein auf Basis des Einsatzzwecks, nicht des Budgets.
Was die Garantie betrifft: LANKELEISI gewährt 36 Monate auf den Rahmen und 12 Monate auf die gesamte Ausstattung – Verschleißteile ausgenommen. Wer innerhalb von 14 Tagen nach dem Kauf unzufrieden ist, kann das Bike unbenutzt und in der Originalverpackung zurückschicken. Nach dem Kauf steht der Support unter service@lankeleisi.com zur Verfügung.
Ein praktischer Hinweis für den Kauf: Beide Bikes passen für Körpergrößen zwischen 160 und 195 cm. Wer unter 160 cm oder deutlich über 195 cm ist, sollte vorher den Kundendienst kontaktieren. Lieferzeit ab Lager beträgt in der Regel 1 bis 2 Werktage Bearbeitung, gefolgt von 5 bis 7 Werktagen Versand.
Beim Kauf über autorisierte Händler wie Gleecycle sind gelegentlich Rabattcodes verfügbar – lohnt sich, vorher kurz nachzuschauen.
Häufige Fragen zu MX600 Pro und RX600 Pro
Ist der MX600 Pro wirklich besser für die Stadt geeignet?
Ja – und zwar aus mehreren Gründen. Der Hardtail-Rahmen ist wartungsärmer, die 27,5-Zoll-Reifen reagieren agiler im Stadtverkehr, und der serienmäßige Gepäckträger macht ihn direkt alltagstauglich. Wer hauptsächlich auf asphaltierten Straßen und gut befestigten Radwegen unterwegs ist, braucht die Vollfederung des RX600 Pro schlicht nicht.
Ist der RX600 Pro das bessere E-MTB für Gelände und Trails?
Für wechselnde Untergründe, Schotter und längere Touren abseits befestigter Wege: ja. Die Kombination aus Viergelenk-Vollfederung, 120 mm Federweg, 29-Zoll-Continental-Reifen und dem umschaltbaren Doppelsensorsystem macht den RX600 Pro zum deutlich geländetauglicheren der beiden Modelle.
Haben beide E-Bikes dieselbe Reichweite?
Ja. Beide laufen mit dem identischen 48-V-20-Ah-Samsung-Akku (960 Wh). Die rein elektrische Reichweite liegt bei etwa 60 bis 70 km, mit Pedalunterstützung bei 120 bis 150 km. Dieser Punkt unterscheidet die beiden Modelle nicht.
Welches Modell lohnt sich für schwerere Fahrer mehr?
Eindeutig der RX600 Pro. Mit einer maximalen Zuladung von 200 kg – gegenüber 150 kg beim MX600 Pro – bietet er deutlich mehr Sicherheitspuffer für Fahrer mit höherem Körpergewicht oder zusätzlichem Gepäck.
Sind beide Modelle für Anfänger geeignet?
Grundsätzlich ja. Der MX600 Pro ist durch seine einfachere Hardtail-Konstruktion und die übersichtliche 7-Gang-Schaltung etwas zugänglicher für Einsteiger. Der RX600 Pro bietet mehr Einstellmöglichkeiten, was erfahreneren Fahrern mehr Kontrolle gibt, für Anfänger aber zunächst ungewohnt sein kann.
Welches Bike hat die besseren Bremsen?
Der RX600 Pro ist hier im Vorteil. Die ZOOM HB875 Zweikolben-Hydraulikbremsen bieten eine stärkere und besser dosierbare Bremswirkung als die DYISLAND-Hydraulikbremsen des MX600 Pro – besonders relevant bei höherem Tempo oder schwerem Gepäck.
Fazit
Wer einen klaren Sieger erwartet, wird enttäuscht – und das ist gut so. Beide Bikes sind stark, beide kosten gleich viel. Der Unterschied liegt im Einsatzbereich.
Der MX600 Pro ist das richtige Bike für alle, die zuverlässig pendeln, unkompliziert fahren und keinen Aufwand wollen. Hardtail, 27,5 Zoll, Gepäckträger – pragmatisch und durchdacht.
Der RX600 Pro ist die bessere Wahl für alle, die mehr Komfort, mehr Gelände und mehr Traglast brauchen. Vollfederung, 29 Zoll, 200 kg Zuladung, Doppelsensorsystem – ein Bike, das mit den Anforderungen wächst.
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